Weickartshainer Gegenwind

 

 

 

 

Wetterkamera Weickartshain

Zur Homepage der Feuerwehr Grünberg- Weickartshain...
Zur Homepage des Fussballclub Weickartshain...
Besucher seit dem 01.09.2002:
Besucherzaehler

Weickartshain
im www
Nachrichten aus 2008 - 2009 - 2010 2011 2012 - 2013 - 2014 - 2015 - 2016 - 2017 - 2018

16.12.2019

 

09.12.2019

Sternchen der Liebe leuchten ĂŒberall

Musikalischer Advents-Abend in der Weickartshainer Kirche –
Spenden dienen der Orgel-Erweiterung

Weickartshain(ld). TraditionsgemĂ€ĂŸ wird seit vielen Jahren am 1. Advent in dem Weickartshainer Gotteshaus die besinnliche Vorweihnachtszeit mit einem musikalischen Abend eingelĂ€utet. Die Gestaltung ĂŒbernahmen dabei oftmals abwechseln der örtliche MĂ€nnergesangverein und das heimische Mandolinenorchester. In diesem Jahr trugen neben deren beiden Auftritt weiterhin noch die derzeitigen Konfirmanden und weitere Kinder und Jugendliche aus dem Kirchspiel Lardenbach mit einer Instrumentenvielfalt zum Gelingen der Veranstaltung mit der Musik von verschiedenen Generationen bei. Die BegrĂŒĂŸung und die verbindenden Texte mit den zwei Geschichten „Die goldene Kette“ und „Der erste Strohstern“, sowie die kleine Legende „Kleine Stern der Liebe“ hatte Pfarrerin Cordula Michaelsen ĂŒbernommen. Sie sah den Advent mit der bevorstehenden Ankunft von Jesu als wunderbare Zeit.

Die BlÀsergruppe der Konfirmanden eröffneten den Advents-Abend (Bild: Karl-Ernst Lind)
Die BlÀsergruppe der Konfirmanden eröffneten den Advents-Abend (Bild: Karl-Ernst Lind)

Unter der musikalischen Gesamtleitung von Christina Scharmann eröffneten die BlĂ€sergruppe der Konfirmanden instrumental mit „Macht hoch die TĂŒr“ die Veranstaltung. Das Quintett mit Rolf Diehl, Lucie Dörr, Jana KrĂŒger, Marija Miller und Lara Scharmann intonierten bei weiteren zwei Auftritten „Kling, Glöckchen kling“ Tochter Zion“, „Fröhliche Weihnacht“ und „Alle Jahre wieder“. Die von Christina Scharmann unterstĂŒtzte junge Gitarrengruppe mit Lion Biedenkopf, Moritz Frommelt, Maja Mannert und Sophie Scharmann trug „Leise rieselt der Schnee“ vor. Nach einer Einstimmung der Flötenspieler Lucie Dörr, Lara Scharmann, Marija Miller und Felix Scharmann sangen die Besucher gemeinsam das Lied „Was soll das bedeuten?“.

Lara und Christina Scharmann erfreuten mit ihrem Flöten (Bild: Karl-Ernst Lind)
Lara und Christina Scharmann erfreuten mit ihrem Flöten (Bild: Karl-Ernst Lind)

Ein weiteres Mitsingen bot sich den Anwesenden in Orgelbegleitung von Christina Scharmann beim Weihnachtslied „O, du fröhliche“. Unter der Leitung von Christina Scharmann sorgte bei seinen zwei Darbietungen das Mandolinenorchester mit den Nachwuchsmusikern Lara Scharmann und Paul Berg mit „Volkslied und MĂ€rchen“, „Winterwunderland“ und „Drei NĂŒsse fĂŒr Aschenbrödel“ fĂŒr eine entsprechende Adventsstimmung. Den beiden Flötenspielerinnen Lara und Christina Scharmann folgte der zuvor schon einmal mit „Lob und Dank dem Herrn“ aufgetretene und unter der Leitung von Andreas Schneider stehende MĂ€nnerchor mit „Im Stall zu Bethlehem“ und „Stille Nacht, heilige Nacht“.

Rolf Diehl mit „Es kommt ein Schiff geladen“ und Christina Scharmann beim gemeinsamen Singen von „Macht hoch die TĂŒr“ bewiesen auf der Weickartshainer Orgel ihr Können. In ihrem Schlusswort nannte Pfarrerin Michaelsen das Leuchten der Sternchen als Zeichen der Liebe. Wie sie abschließend ausfĂŒhrte sind die Spenden der Veranstaltung fĂŒr die noch in diesem Jahr anstehende Erweiterung der Orgel um ein Register vorgesehen.

(Bilder und Text: Karl-Ernst Lind)

 

28.09.2019

 

19.09.2019

 

05.09.2019

 

05.09.2019

 

05.09.2019

 

16.08.2019

 

26.06.2019

 

26.06.2019

Obst- und Gartenbauverein mit Vogelschutzgruppe Weickartshain e.V.

Walderlebnistag am 15.06.2019

Der Vorstand hatte zum Walderlebnistag fĂŒr Kinder, deren Eltern und Großeltern eingeladen. Der Einladung waren 20 Kinder und 14 Erwachsene gefolgt, die vom 1. Vorsitzenden Lothar Döhler begrĂŒĂŸt wurden. Gegen 14.00 Uhr wanderten die Teilnehmer ab dem FeuerwehrgerĂ€tehaus zur SchutzhĂŒtte der Waldjugend im Freienseener Wald.
Vorbei am „See“ (Fischteiche) fĂŒhrte die Strecke zum Naturbeobachtungs- und Rastplatz (Hatzenberg). Hier wurde die Kindergruppe fotografiert. Durch den Wald fĂŒhrte der Weg zur SchutzhĂŒtte. Dort hatten die Vorstandsmitglieder Ute Reitz und Helmut Schmidt schon Tische und BĂ€nke gestellt und den Grillplatz vorgerichtet.

Die Kinder und deren Begleitpersonen wurden vom Förster und WaldpĂ€dagogen Jörn Zöller und dem Vorstandsmitglied der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Franz Krahforst begrĂŒĂŸt. Nach der Löschung des Durstes der Kinder fĂŒhrte Jörn Zöller fachkundig und mit viel EinfĂŒhlungsvermögen gegenĂŒber der noch jungen Kinder durch das Programm.

Suche von GegenstĂ€nde, die nicht im Wald zu entsorgen sind und die AufklĂ€rung in welche MĂŒllbehĂ€lter sie entsorgt werden mĂŒssen stießen auf reges Interesse. Die Kinder wussten, zu Freude von J. Zöller und Franz Krahforst erstaunlich gut Bescheid, wie zu entsorgen ist.
Spiele im Kreis („Der Fuchs geht herum.“) und andere lockerten das Programm auf. Auch die Erwachsenen wurden in die AktivitĂ€ten einbezogen. Karl-Heinz Hartmann baute mit fleißigen Helfern aus Kanthölzern ohne Hilfsmittel eine BrĂŒcke.

Zwei Mannschaften (Kinder und Erwachsene) mussten gegenĂŒberstehend und sich mit beiden HĂ€nden an einer SeilhĂ€lfte festhaltend versuchen einen Knoten zu lösen. Ein Baum war mit einem Seil umschlungen und vor dem Baum war der Knoten angebracht. Es bereitete den Kleinen viel VergnĂŒgen die Erwachsenen zu beobachten wie sie den Knoten lösen wollten. Mit Hilfe der Kinder gelang es schließlich.

Weitere AktivitĂ€ten waren: Vogelstimmen erkennten, Suchspiel „Was fĂŒr ein Tier bin ich.“, TrophĂ€enschau in der SchutzhĂŒtte, Weitsprung aus dem Stand nach Tierkarten und ein Staffelspiel mit vier FußabdrĂŒcken, von denen zwei jeweils vom Mitspieler vor den LĂ€ufer zu legen waren, der dann weiter/laufen/springen musste. Die Anfeuerung der Kinder weckte den Ehrgeiz.

Am spĂ€ten Nachmittag gab es dann fĂŒr alle den verdienten Lohn in Form von GetrĂ€nken und gegrillten WĂŒrstchen. Danach traten die Teilnehmer, nachdem die Kinder noch eine Weile im Wald herumgetollt waren, den RĂŒckweg nach Weickartshain an.

 

12.06.2019

27.05.2019

Obst- und Gartenbauverein mit Vogelschutzgruppe
Weickartshain e.V. auf Wanderschaft

Die „AMANABURCH-Tour“ rund um Amöneburg

Am Sonntag, 19.05.2019 trafen sich 16 Wanderfreunde beim FeuerwehrgerĂ€tehaus zur Fahrt nach Amöneburg. Bei idealem Wanderwetter begann die Tour unter FĂŒhrung des Vorsitzenden Lothar Döhler auf dem Premiumwanderweg ab dem „Parkplatz Rittergase“. Der Panoramapfad fĂŒhrte die Gruppe zunĂ€chst entlang der alten Stadtmauer. Herrlich Fernsichten steigerten die Lust auf mehr. Vorbei an der Felsformation „Kloppwerk“ erreichte man die Ruinen der „Wenigenburg“ (ehem. Vorburg von Amöneburg). Nicht weit davon gab es einen kurzen Aufenthalt auf dem Spielplatz unterhalb dieser Mauerreste, der fĂŒr einen erst 5-jĂ€hrigen Wanderfreund erster Höhepunkt war.

Die WegefĂŒhrung fĂŒhrte fortan abwĂ€rts durch Gehölze und entlang von MagerrasenflĂ€chen zum sogenannten „Ziegenprojekt“. Ziegen und Schafe weiden an den kargen HĂ€ngen Bewuchs und StrĂ€ucher ab und vermeiden die Verbuschung. So wird die offene Landschaft erhalten und gepflegt. Nach einer kurzen FrĂŒhstĂŒckspause auf eine Rastplatz konnten die Wanderer zahlreiche Ziegen und Schafe und deren Jungtiere bestaunen.
In der Folge fĂŒhrte die Tour durch die „Wölbwiesen“ (gehören zur Ohmaue), die als naturschutz- rechtliche Ausgleichsmaßnahme angelegt wurden. In diesem Vogelschutzgebiet sind zahlreiche Mulden zur Aufnahme von Regenwasser geschaffen worden. Auf die BrachflĂ€che haben sich u.a. Kiebitze und Bekassinen und Niederwild angesiedelt. Beobachten und hören konnten die Wanderer bei der Einnahme einer „Erfrischung“ von Martin Beyer, Kiebitze und Bekassinen und Singvögel wie z.Bsp. Goldammer und SchilfrohrsĂ€nger. Die Wandergruppe erreichte die Ohm am sogenannten „Bekassinenloch“. Entlang der Ohm gelangte man bald die Zwischenstation „BrĂŒcker MĂŒhle“. Bei der Einkehr konnten sich die Wanderer bei der Mittagspause stĂ€rken und die Liegenschaft dieser aktiven MĂŒhle besichtigen.

Die BrĂŒcker MĂŒhle (Bild: Döhler)
Die BrĂŒcker MĂŒhle (Bild: Döhler)

 

Der zweite und kĂŒrzere Teil der Wandertour verlief zunĂ€chst ein StĂŒck unterhalb von Amöneburg, um dann kontinuierlich ĂŒber Wiesenwege und baumbestandene Pfade anzusteigen. Ein Highlight war das Erreichen der Wallfahrtskirche Magdalenen-Kapelle, im Volksmund „Lindaukapelle“ genannt, gelegen am Nordhang. Der Innenbereich ist durch ein großflĂ€chiges Gitter geschĂŒtzt, durch das man umfĂ€ngliche Einblicke hat.
Nach einem Fotostopp erreichten die Wanderer schon bald den „Waschbach“, einen historischen Waschplatz (stĂ€ndiges Quellwasser), an dem schon im 15. Jahrhundert der Heilige Bonifatius seine Tauffeiern abgehalten hat. Hier legte die Wandergruppe eine weitere Rast ein und kosteten einen Bio-Marillen-Brand aus der „BrĂŒcker MĂŒhle“.
Der jĂŒngste Wanderer Frederik erfrischte seine FĂŒĂŸe und Beine in dem eiskalten Wasser.

Frisch gestĂ€rkt begann der Anstieg ĂŒber schattige Wege und Pfade bis zum Parkplatz Ritterstraße. Zur Abrundung kehrten die gutgelaunten Wanderer in einem Gasthaus am Marktplatz ein und beschlossen diesen erlebnisreichen Tag.

 

11.04.2019

Obst- und Gartenbauverein mit Vogelschutzgruppe
Weickartshain e.V. zieht Bilanz

Erziehungs- und Pflegeschnitt der HochstĂ€mme „Auf dem Wuhlacker“

Am 23. MĂ€rz 2019 haben zehn Mitglieder des Vereins unter Anleitung des Fachwartes fĂŒr
Obst und Garten, Ralf KrĂ€mer an den hundert ObstbĂ€umen „Auf dem Wuhlacker“ Erziehungsschnitte und an den neu gepflanzten HochstĂ€mmen und Pflegeschnitte an den Ă€lteren BĂ€umen durchgefĂŒhrt. Innerhalb dieses Arbeitseinsatzes wurden auch die in die Jahre gekommenen StĂŒtzen entfernt, bzw. instandgesetzt. Das Astwerk wurde vor Ort in Abstimmung mit der Stadt GrĂŒnberg verbrannt. Die Abwicklungen hatten gegen 09.30 Uhr begonnen und wurden nach „Wurst und Weck“ zu Mittag bis ca. 14.30 Uhr fortgesetzt.
Ein Lob den fleißigen Aktiven.

Die Jahreshauptversammlung fĂŒr das Jahr 2018

Am Abend des 23.03.2019 fand um 20.00 Uhr die Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus statt. Nach Erledigung der Formalien wie BegrĂŒĂŸung und Eröffnung der Sitzung sowie der Feststellung der Tagesordnung nahm der Vorsitzende Lothar Döhler die Totenehrung vor. Verstorben sind im abgelaufenen Jahr die Mitglieder Ursula MĂŒller, Hermine Glacza, Werner Zimmer und Josef Neudert.

Bericht des Vorsitzenden
Der Vorsitzende blickte chronologisch auf das Jahr 2018 zurĂŒck und ging dabei auf die wichtigsten Ereignisse, Veranstaltungen und AktivitĂ€ten ein.
Das Jahr begann mit einen Schnittlehrgang „Auf dem Wuhlacker“, der am 03.03.2018 unter Leitung von GĂ€rtnermeister Georg Hager aus Biebertal und dem Vereinsmitglied Ralf KrĂ€mer (Fachwart fĂŒr Obst und Garten) stattfand. Anschließend traf man sich zum Frikadellen-Essen im BĂŒrgerhaus.

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung am 17.03.2018 hielt L. Döhler einen Lichtbildervortrag mit Aufnahmen aus AktivitĂ€ten und Veranstaltungen frĂŒherer Jahre.
Der Vorstand mit Partner/in besuchte nach einem gemeinsamen Essen die Sternwarte „Sternenwelt Vogelsberg e.V. in Feldatal/Stumpertenrod.
Am 03.06.2018 trafen sich Wanderwillige in Homberg/Ohm und begaben sich auf die bekannte „SchĂ€cherbachtour“, die bei herrlichem Wetter mit einer Einkehr im Gasthaus „PletschmĂŒhle“ endete.

AnlĂ€sslich des JubilĂ€umsfestes „675 Jahre Weickartshain“ waren Mitglieder bei den zu verrichtenden Diensten und ArbeitseinsĂ€tzen aktiv und haben zum Gelingen einer tollen zweitĂ€gigen Veranstaltung beigetragen.

Die schon traditionellen SpĂ€tsommerveranstaltungen „Stockbrotessen“ der Kinder und Eltern sowie der „Herbstschmaus“ mit Erntedankgottesdienst fanden wieder auf dem „Scholzchen GrundstĂŒck“ und zwar am 14.09. bzw. 16.09.2018 mit toller Beteiligung und bei Superwetter statt.

Bereits zum zweiten Mal hatten wir das „Bobenhausener Saftmobil“ der Fam. MĂŒller aus Bobenhausen II zu Gast. Am 21.09. und am 06.10.2018 haben 18 Teilnehmer am FeuerwehrgerĂ€tehaus rd. 95 Zentner Äpfel und Birnen gekeltert. Der Saft wurde ĂŒber die Anlage vor Ort haltbar gemacht und in Kartons mit InnenhĂŒlle abgefĂŒllt oder auch in FĂ€sschen zur Herstellung von Apfelwein eingelassen.
Außer diesen AktivitĂ€ten wurden bei Besuchen der Hinterbliebenen Grabspenden ĂŒberreicht. Gratulationen wurden bei HochzeitsjubilĂ€en ĂŒberbracht.

Weitere AktivitÀten waren:
- Anlage acht BlĂŒhflĂ€chen im Dorf
- Anbringung von Schutzvorrichtungen der neu gepflanzten Pappeln am „Höllersborn“
- Zwei MĂ€hdurchgĂ€nge zwischen den ObstbĂ€umen “Auf dem Wuhlacker“ fĂŒr die Stadt GrĂŒnberg
- Pflege einer Blumenwiese (MĂ€hen und Entsorgen von Schnittgut)
- Pflanzung von drei HochstĂ€mmen „Auf dem Wuhlacker“

Der Mitgliederbestand ist stabil. Den AbgĂ€ngen (2 KĂŒndigungen und 4 SterbefĂ€lle) gegenĂŒber stehen 4 Neueintritte gegenĂŒber.

Bericht der Vogelschutzgruppe (Siegfried Scholz, Helmut Schmidt u. Wolfgang Orth)
Siegfried Scholz berichtete, dass insgesamt 166 NistkĂ€sten betreut werden (Reinigung und Instandsetzung), darunter Steinkauzröhren, Schleiereulenkisten und KĂ€sten fĂŒr Hornissen.
Im Jahre 2018 waren die Nisthilfen nur zu 55% belegt. GrĂŒnde fĂŒr den stetigen RĂŒckgang der Belegung sind sicherlich der trockene Sommer 2018, der RĂŒckgang der Arten und Mengen an Insekten der nicht unerheblich durch die intensive Landwirtschaft begrĂŒndet ist (verfehlte Landwirtschaftspolitik der EU) und nicht zuletzt auch durch das vermehrte Umbrechen von Wiesen, Feldwegen und AckerrĂ€ndern. Das frĂŒhe MĂ€hen der Wiesen fĂŒr Silage ist gerade fĂŒr die BodenbrĂŒter, z.Bsp. die Feldlerche, Gift.

S. Scholz appellierte an die Landwirte doch auch mehr im Sinne der Natur zu handeln und AckerrĂ€nder und Feldwege erst unmittelbar vor der Ernte zu mĂ€hen. Gleichzeitig ging sein Appell auch an alle Naturfreunde BlĂŒhflĂ€chen in GĂ€rten anzulegen damit den Insekten das Überleben gesichert wird.

Bruten von SteinkĂ€uzen und Schleiereulen hat es leider nicht gegeben. Lediglich die Turmfalken haben 4 Jungtiere in der Nisthilfe in der Scheune Frank großgezogen.
Im Bereich der Fischteiche und des Biotop „Am See“ konnte man sich vor Jahren an reichlich Nachwuchs von Stockenten, Zwergtauchern und BlĂ€sshĂŒhnern erfreuen. Seit jedoch NilgĂ€nse (eingewanderte Art) dort heimisch sind haben andere Wasservögel keine Chance mehr. Lediglich Grau- und Silberreiher sind zeitweise zu beobachten.
Erfreulich war die Beobachtung von durchziehenden Kiebitzen auf dem Weg nach Norden.
Gelegentlich konnte auch ein WaldwasserlĂ€ufer am Biotop beobachtet werden. Leider ist das Biotop und der mittlere Teil im Sommer ausgetrocknet, sodass der Eisvogel kaum gesehen wurde. Wir hoffen, dass die von Peter Kraus installierte Nisthilfe bei besseren zukĂŒnftigen Bedingungen vom Eisvogel besetzt wird. P. Kraus unterstĂŒtzt ĂŒbrigens die Mitglieder der Vogelschutzgruppe durch Meldungen von Beobachtungen in der Weickartshainer Gemarkung. Herzlichen Dank hierfĂŒr.

Zu erwĂ€hnen sind noch Beobachtungen von doch recht seltenen Vögel wie Neuntöter, RaubwĂŒrger und sogar des Wendehalses.
Im Ausblick auf nĂ€chste Aufgaben kĂŒndigte S. Scholz an, dass im Herbst eine Bestandsaufnahme der Nisthilfen gemacht wird, um dann marode KĂ€sten durch neue zu ersetzen und soweit erforderlich und sinnvoll Reparaturen vorzunehmen.

Bericht der Rechnerin
Ute Reitz erlĂ€uterte anschaulich die Einnahmen und Ausgaben. Das GeschĂ€ftsjahr hat einen finanziell positiven Verlauf genommen und es konnte aufgrund erfolgreicher Veranstaltungen und Spenden ein angemessener Überschuss erwirtschaftet werden.
Bericht der KassenprĂŒfer, Entlastung des Vorstandes und ErgĂ€nzungswahl
Die von Jörg Neudert und Martin Beyer vorgenommene KassenprĂŒfung ergab keine Beanstandungen und so wurde der Rechnerin und dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt.

Als NachrĂŒcker fĂŒr einen turnusmĂ€ĂŸig ausscheidenden KassenprĂŒfer wurde Thorsten Rahn einstimmig gewĂ€hlt.

Ehrungen und Grußworte
Karla und Rainer Bleifuß sollten fĂŒr jeweils 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden. Sie waren verhindert. Die Ehrung wird nachgeholt. Der Vorsitzende des Kreisverbandes Michael Wagner richtete Grußworte an die Versammlung und berichtete anschaulich von der Arbeit im Kreisvorstand und den geplanten AktivitĂ€ten des Kreisverbandes.
Nach einer Vorschau auf das laufende GeschÀftsjahr 2019 schloss der Vorsitzende die Sitzung. Nach dem gemeinsamen Essen fand die allseits beliebte, im zweijÀhrigen Rhythmus stattfindende Tombola, statt.

 

11.03.2019

 

11.02.2019

Berta und Roland Hönig haben in Weickartshain ihre Goldene Hochzeit gefeiert (Foto: RĂŒhl)

Goldene Hochzeit in Weickartshain

Berta und Roland Hönig seit 1969 verheiratet

Das Jawort haben sich vor 50 Jahren Roland Hönig und Berta Hönig geboren BrĂŒchle vor dem Altar in der Kirche in Weickartshain gegeben. Nun feiern sie die Goldene Hochzeit mit vielen GĂ€sten. Der 73-jĂ€hrige Jubilar erlernte 1960 nach dem Besuch der Volksschule Weickartshain den Beruf des Landmaschinenmechanikers bei der GrĂŒnberger Firma Schlepper Schröer. Als diese ihren Betrieb aufgab, wurde die Firma von der Raiffeisen Landtechnik ĂŒbernommen. Dort arbeitete Roland Hönig bis zum Jahr 2000, als er aus gesundheitlichen GrĂŒnden und Umstrukturierungen in Rente gehen musste. In zwei Ortsvereinen, der Feuerwehr und dem Obst- und Gartenbauverein, ist er Mitglied.

Seine Frau Berta (68) wuchs als Pflegekind in Ulrichstein-Unterseibertenrod auf. Nach dem Besuch der Volksschule erlernte sie den Beruf der VerkÀuferin.

Die beiden lernten sich im EC-Jugendkreis in Sellnrod kennen und heirateten im Februar 1969. Berta Hönig war mit der Erziehung der sechs ihnen geschenkten Kinder als Hausfrau und Mutter viele Jahre ausgefĂŒllt. Anschließend hat sie als BĂ€ckereiverkĂ€uferin in GrĂŒnberg und Freienseen gearbeitet. Ab dem Jahr 2000 arbeitete sie bis zum Rentenalter in verschiedenen Abteilungen bei der Firma Bender in GrĂŒnberg. Das Ehepaar gehört der Chrischona-Gemeinschaft Sellnrod an, wo Roland Hönig lang Jahre im MĂ€nnerchor mitgesungen hat. Seine Frau engagiert sich dort n der Seniorenarbeit. Zudem ist sie im Sozialverband VdK Lardenbach aktiv im Besuchsdienst fĂŒr Senioren sowie als Frauenbeauftragte. Das JubilĂ€umspaar erfreut sich an zehn Enkeln. (Foto: RĂŒhl)

 

11.02.2019

 

24.01.2019

Eiserne Hochzeit in Weickartshain

Else und Karl Heinz RĂŒhl seit 65 Jahren verheiratet

GrĂŒnberg-Weickartshain (lr). Ihre Eiserne Hochzeit am 17. Januar haben die Eheleute Karl Heinz RĂŒhl und Else RĂŒhl geb. TrĂŒller gefeiert. Hans-JĂŒrgen Becker vom Kreisausschuss, der Erste Stadtrat Thomas Kreuder und Ortsvorsteher Eberhard Schlosser ĂŒberbrachten die GlĂŒckwĂŒnsche der offiziellen Gremien. Auch die Vertreter von sechs Weickartshainer Vereinen gratulierten dem JubilĂ€umspaar. Pfarrerin Cordula Michaelsen hielt eine Andacht und erinnerte an das Leben der beiden. Dabei stellte sie heraus, dass es nicht selbstverstĂ€ndlich sei, dass Ehepaare die Eiserne Hochzeit feiern können.

Else und Karl Heinz RĂŒhl stammen beide aus Weickartshain. Die 86-jĂ€hrige Else RĂŒhl besuchte nach dem Schulabschluss die Landwirtschaftsschule in GrĂŒnberg und arbeitete anschließend in der elterlichen Landwirtschaft mit. Im Januar 1954 traten die beiden vor den Traualtar. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor, die ihnen neun Enkel und fĂŒnf Urenkel schenkten. Noch heute ist Else RĂŒhl Mitglied im Landfrauenverein, den sie einst mitgrĂŒndete und war jahrelang in der Frauenstunde der evangelischen Kirchengemeinde aktiv. Viele Jahre hat sie neben den landwirtschaftlichen Aufgaben auch einen großen Garten am Haus gepflegt.
Karl Heinz RĂŒhl musste schon in jungen Jahren wegen des Verlustes des Vaters im Zweiten Weltkrieg die Schule verlassen und erlernte den Beruf des Zimmermanns. Nach einem Arbeitsunfall 1974 schulte er zu einem kaufmĂ€nnischen Beruf um und war anschließend sieben Jahre im Holzhandel und weitere zehn Jahr bis zum Eintritt in den Ruhestand in einer Landesbehörde tĂ€tig. Er ist in zahlreichen Vereinen aktiv, engagierte sich 34 Jahre lang als Ortslandwirt und WildschadenschĂ€tzer. Den Ortsbauernverband betreute er ĂŒber 40 Jahre. Noch heute ist er Obmann des Bauernverbandes. Aus AltersgrĂŒnden haben die Eheleute den landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieb bereits vor einigen Jahren aufgegeben. Von 1991 bis 2002 war Karl Heinz RĂŒhl Mitglied im Ortsbeirat und fungierte acht Jahre als Schlossers Stellvertreter.

Das Ehepaar freute sich ĂŒber die vielen Aufmerksamkeiten und Geschenke und dankte den Gratulanten herzlich.

Bild: Das Ehepaar Else und Karl Heinz RĂŒhl in Weickartshain hat seine Eiserne Hochzeit gefeiert. (Foto: RĂŒhl)

 

 

Mehr Nachrichten aus dem Kreis Giessen gibt es unter:

www.Giessener-Allgemeine.de und www.Giessener-Anzeiger.de

ERZWANDERWEG

Zu den Wetterwarnungen des DWD
Zu den Wetterwarnungen des DWD

Nach oben

Küchenstudio Berg - Einbauküchen nach Maß!

Am schönsten mit Mozilla Firefox ; Auflösung 1024 x 768