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17.11.2020

Herbstaktivitäten des Obst- und Gartenbauvereins mit Vogelschutzgruppe Weickartshain e.V.

"Obstbäume für´s Dorf",so hatte der Vorstand die Aktion für seine Mitglieder überschrieben.
Bereits im Spätsommer informierte der Verein seine Mitglieder über die geplante Aktion.

Das Angebot: Pro Baum wird ein Zuschuss von 50% gewährt. Die Bezuschussung ist begrenzt auf je 2 Bäume pro Mitglied.

Sinn und Zweck diese Angebotes ist es, den Obstbaumbestand im und um das Dorf zu ergänzen und möglichst zu mehren, denn Obstbäume liefern nicht nur gesunde Früchte, sondern sind auch ökologisch wertvoll, insbesondere für unsere gefiederten Freunden den Vögeln. Sie sind ja bekanntlich wertvolle Helfer bei der Schädlingsbekämpfung. Zur Zeit der Blüte sind Bienen und Hummeln willkommene Bestäuber.

 

Mitglieder des Vereins bestellten insgesamt 65 Obstbäume und zwar in der Hauptsache Apfelbäume aber auch Birnen, Kirschen, Zwetschgen und Reneklode. Mehrheitlich wählte man Halbstämme aber auch Hochstämme und im Einzelfall Buschform. Die Auslieferung durch Abholung durch die Vorstandsmitglieder Ralf Krämer und Lothar Döhler erfolgte am 03.11.2020 beim Pflanzenhof Grünberg in Beltershain.

Noch am gleichen Tag wurden die wurzelnackten Pflanzen an die Mitglieder ausgeliefert.
Ergänzend erhielt jeder Besteller pro Baum einen Pfahl und dazu Jutestricke zum Anbinden.
Der Fachwart des OGV für „Obstbaum und Garten“, Ralf Krämer hat im Einzelfall bei den
Pflanzungen Unterstützung geleistet und steht den Mitgliedern für einen "Erziehungsschnitt“ zur Verfügung.

 

17.11.2020

Herbstaktivitäten des Obst- und Gartenbauvereins mit Vogelschutzgruppe Weickartshain e.V.

Keltern mit dem „Vogelsberger Saftmobil“

In Abstimmung mit Familie Müller aus Bobenhausen II fanden zwei Keltertermine für die Weickartshainer Bürger statt. Die mobile Anlage wurde jeweils seitlich des Feuerwehrgerätehauses aufgebaut und in Betrieb genommen.

Die Weickartshainer hatten rechtzeitig vom Vorstand schriftliche Informationen erhalten und waren um Anmeldung der Obstmengen gebeten worden. Aufgrund der Anmeldungen waren jeweils Ablaufpläne erstellt worden, sodass jeweils eine reibungslose Abwicklunggewährleistet war.

Am 19.09.2020 produzierte die vollautomatische Anlage 1.950 Liter Saft aus rd. 51 Zentner Äpfel(geringer Teil auch Birnen). Am 10.10.2020 wurde die Saftausbeute noch übertroffen und zwar mit 2.100 Liter aus rd.53 Zentnern Obst. Die Abfüllung des Saftes erfolgte in der Hauptsache „Bag in Box“, d.h. der Saft wurde in der Anlage pasteurisiert (Erhitzung auf 75 Grad C.), in Kunststoffbeutel mit Zapfvorrichtung (3, 5 bzw. 10 Liter) abgefüllt, die dann in Kartons eingelegt und so transport- und gut lagerfähig sind.

Die Keltertage fanden bei tollem Herbstwetter statt und lockten auch interessierte Zuschauer an. Für das leibliche Wohl der Keltermannschaft sorgten Annemarie Pernak-Trüller, Anna Hartmann und Ingrid Döhler.

 

24.10.2020

60 neue Schilder auf dem Erzweg Süd

Die beiden Erzwanderwege Süd und Mitte werden von Wanderern gut angenommen und auch die Resonanz auf die Wege ist überwiegend positiv. Zwar konnten einige der zu Beginn des Jahres angebotenen geführten Wanderungen bedingt durch die Pandemie nicht in der geplanten Form stattfinden, durch Berichte von Anwohnern und Beobachtungen konnten jedoch zahlreiche eigenständig die Touren begehende Gruppen festgestellt werden. Dies ist erfreulich, zeigt sich darin doch die Akzeptanz die das Projekt genießt.

Ärgerlich dagegen ist, dies ist bei den Treffen der Projektgruppe stets ein Thema, dass immer wieder teils erhebliche Beschädigungen, absichtlich oder auch durch Unaufmerksamkeit verursacht, an Wegbeschilderung und Informationstafeln zu verzeichnen sind. Verständlicherweise führt dies zu Missstimmungen bei Wanderern. So verschwinden Wegführungsschilder ganz oder werden zerstört, Pfosten werden herausgerissen, umgefahren oder umgedreht, Infotafeln wurden mit Farbe besprüht und Flyerkästen heruntergerissen.

Dies verursacht nicht nur zusätzliche Arbeit für die ehrenamtlich tätige Projektgruppe, die kontinuierlich Teilstrecken der Erzwege begeht und nachbessert, sondern auch Kosten, die irgendwie aufgebracht werden müssen. Da die Projektgruppe lediglich über geringe eigene Finanzmittel verfügt, die z.B. durch Spenden bei geführten Wanderungen eingebracht werden, sind kleinere Schäden, wie der Ersatz von Pfosten, meist zu bestreiten. Oft werden diese aber auch aus dem privaten Geldbeutel bezahlt. Der Ersatz von Flyerkästen oder Wegführungsschildern verursacht dagegen höhere Kosten, die nur durch beantragte Fördermaßnahmen finanziert werden können. So wurden die Kästen für die Aufnahme der Informationsflyer durch den Geopark Vogelsberg für die Gruppe kostenfrei zur Verfügung gestellt und die Stiftung der Sparkasse Grünberg sponserte in diesem Jahr 60 neue Wegführungsschilder, die im Laufe des Jahres die beschädigten oder stark verblassten Vorgänger ersetzten.

Ein inzwischen nicht zu unterschätzendes Problem für die Projektgruppe stellt auch die Tatsache dar, dass die viele Mitglieder ein Alter von 70 oder 80 Jahren überschritten haben und zusätzlich durch dauerhafte Erkrankung oder auch Tod von Aktiven die Gruppe stark geschrumpft ist. Es ist wichtig diese Erinnerungswege an die für unsere Region so bedeutsame Epoche des Eisenerzbergbaus dauerhaft zu erhalten und zu pflegen. Um dies auch weiterhin zu gewährleisten, ist die Projektgruppe auf neue aktive Mitglieder angewiesen.

Deshalb würden die Mitglieder der Projektgruppe Erzweg sich freuen, wenn sie weitere regionalgeschichtlich interessierte Personen beim nächsten Treffen am 27.10.2020, 19:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus von Grünberg-Weickartshain begrüßen könnten.

Kontakt und weitere Informationen: www.erzwanderweg.de

 

01.09.2020

 

01.09.2020

 

 

18.08.2020

Grenzwanderung am 18. September 2020

Wanderung entlang der Grenze zwischen der ehemaligen Reichsgrafschaft Solms-Laubach und der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt

Die ehemalige Grenze zwischen der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt und der Grafschaft Solms-Laubach ist in großen Teilen auch heute noch durch 43 markante Grenzsteine zwischen Seenbrücke und Wetterfeld gekennzeichnet. Bis auf zwei Ausnahmen, dem „Runden Stein“ bei einem Feuchtbiotop und einem sehr breiten Exemplar auf der „Einfirste“, sind sie durchnummeriert, als Wappensteine mit dem hessischen und dem Solmser Löwen gekennzeichnet und tragen die Jahreszahl 1756.

Die Wanderung beginnt am Parkplatz der ehemaligen Erzgrube Deutschland, heute eher bekannt als „Weickartshainer Schweiz“, die lediglich knapp 100 m von der früheren Grenze entfernt ist. Von dort geht es ein kurzes Stück in südöstlicher Richtung zu einem einzeln stehenden Grenzstein, an dem sich ein noch gut wahrnehmbares Stück der früheren Landwehr anschließt.

Entlang dem Grenzweg führt der Weg jetzt nach Südwesten und steigt dann südlich an in den früheren gräflichen Jagdbezirk „Thiergarten“, der bis ca. 1640 noch komplett eingezäunt und nur durch Tore begehbar war. Auf dem höchsten Punkt und im Zentrum des Jagdbezirks wird die Dorfstelle „Engelhausen, 1289 erstmals urkundlich erwähnt, und die Wallanlage der „Engelsburg“ erreicht. Von 1314 bis 1416 werden Ritter von Engelhausen als Burgmannen in Grünberg genannt. 1418 gehen Burg und Dorf Laubach durch Erbgang in den Besitz der Solmser Grafen über und 1432 wird das Dorf Engelhausen bereits als Wüstung bezeichnet. Die Engelsburg wird vermutlich wenig später zum gräflichen Jagdschlösschen umgebaut.
Den Beinamen „Pestburg“ erhielt sie in den Jahren1606 bis 1614, als die gräfliche Familie dort mehrfach Zuflucht vor der in Laubach grassierenden Seuche suchte. Nach 1639, nachdem Graf Albrecht Otto auf der Engelsburg einem Jagdunfall erlegen war, wurde die Burg als „Unglücksort“ gemieden und der Bezirk komplett bewaldet.

Mündlichen Angaben zufolge, sollen die Mauern der Burg 1903 abgebrochen und zum Schottern der neuen Eisenbahnstrecke Mücke – Hungen verwendet worden sein.

Von der Engelsburg aus geht es jetzt ein Stück nach Norden, bevor die Wanderroute an einer Kreuzung nach links westwärts abbiegt und die „Rundesteinswiese“ und damit wieder die ehemalige Grenze erreicht. Zunächst recht unwegsam führt der Weg quer durch den Wald fast in gerader Linie den deutlich sichtbaren Wappensteinen folgend bis zum Waldbezirk „Lampertstor“, einem früheren Zugang zum Jagdbezirk. Von hier an halblinks nach Südwesten zur Einfirste mit einigen imposanten Grenzsteinen, bis der Weg erreicht wird, der links zum Tiergärtnerteich bei Laubach führt. Hier entfernt sich die Wanderung vom Grenzverlauf und führt nach rechts in Richtung Grünberg. Auf dem Höhenrücken der „Oberstube“ geht es dann zurück zum Ausgangspunkt der Grube Deutschland.

Zeit und Ort: Start = Freitag, 18. September 2020, 14:00 Uhr ab dem Parkplatz „Weickartshainer Schweiz“ (Beschilderung Grillhütte folgen), 35305 Grünberg-Weickartshain, Forststraße

Der Wegstrecke beträgt ca. 7 km, hat einige leichte Steigungen und ist überwiegend naturbelassen, deshalb sind feste Schuhe und zweckmäßige Kleidung erforderlich. Rücksackverpflegung ist empfehlenswert.
Dauer ca. 4 Stunden, eine „Erzählpause“ bei der Engelsburg ist vorgesehen.
Kontakt: Karl Heinz Hartmann, Tel. 06400/7696

 

18.08.2020 Heimat Zeitung vom 23.07.2020

 

13.07.2020

 

13.07.2020

Malaktionen in der Eisenkaute bei Weickartshain

Am Samstag, 18. Und Sonntag, 19. Juli 2020 wird die „Weickartshainer Schweiz“ (Eisenkaute) anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Malgruppe für zwei Tage zur Kunstgalerie. Ausgestellt werden Bilder und Objekte von Mitgliedern der Malgruppe im Kulturring und gemeinschaftlich erstellte Arbeiten.

Bedingt durch die derzeit notwendigen Abstandsregeln können die ursprünglich geplanten interaktiven Malaktionen mit Publikum nicht realisiert werden, dafür kann aber jeder, der gerne malt oder es einfach mal ausprobieren möchte, in der reizvollen Umgebung des ehemaligen Erzbergwerks zu Farbe und Pinsel greifen. Staffeleien, Leinwände, Farben und Pinsel stehen zur Verfügung und gegen einen Kostenbeitrag können die dabei entstandenen Werke auch mitgenommen werden. Man kann sich ganz spontan für die Teilnahme vor Ort entscheiden, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Bedarf stehen die anwesenden Mitglieder der Malgruppe mit Rat und Tat zur Seite.

Dem reich bebilderten Jubiläumskatalog, der die Entwicklung und Aktivitäten der Gruppe im Laufe der 25 Jahre umfasst, können anhand zahlreicher Beschreibungen von Techniken und Verfahren Anregungen für das eigene künstlerische Tun entnommen werden. Der knapp 80 farbige Seiten umfassende Katalog kann vor Ort für 10,00 € erworben werden.
Trotz gewisser Einschränkungen freuen wir uns über einen Besuch unserer Ausstellung in der „Weickartshainer Schweiz“ und einen regen Austausch.

 

13.05.2020

25 Jahre Malgruppe im Kulturring Weickartshain

Fast jeden Montagabend wird das Dorfgemeinschaftshaus von Weickartshain zum Atelier. Während im großen Saal das Mandolinenorchester probt, treffen sich nebenan die „Montagsmaler“ zum gemeinschaftlichen Malen und zum Austausch von Ideen, dies nun schon seit 25 Jahren. Der Impuls dazu wurde im Frühjahr 1995 während der Jahreshauptversammlung des Kulturrings Weickartshain gegeben und im Herbst des gleichen Jahres traf sich dann eine Gruppe Interessierter und erprobte ihre künstlerischen Ambitionen. Es gab von Anfang an keine verbindlichen Vorgaben und das Vorgehen hinsichtlich Technik und Thematik wurde jeweils gemeinsam abgestimmt. So experimentierten die Akteure neben den klassischen malerischen und zeichnerischen Techniken, auch mit eher unüblichen Materialien wie Erde, Moos, Holz und Folien bei ihren überwiegend zweidimensionalen Kompositionen. Gemeinschaftliches Arbeiten an einem oder mehreren großformatigen Bildern, oft durch Musik inspiriert, führte zu einem regen Austausch, zu neuen Ideen und löste Blockaden.

Auch wenn die heutigen Mitglieder der Gruppe inzwischen eher autonom arbeiten, so ist die gemeinsame Auseinandersetzung über die Arbeitsergebnisse immer noch fester Bestandteil der Abende.

Beim Weickartshainer Dorffest 2003 wurde erstmals mit einer Ausstellung in der evangelischen Kirche der Schritt in die Öffentlichkeit gewagt. Die überaus positive Resonanz darauf machte Mut und seitdem beteiligte sich die Gruppe an zahlreichen Aktionen oder gestaltete mit ihren Werken verschiedene Ausstellungen. So waren die „Montagsmaler“ seit 2005 kontinuierlich beim Kunstspektakulum „Fluss mit Flair“ in Gießen dabei, beteiligten sich in Rabenau-Londorf bei „Kunst im Park“, veranstalteten Maltage in der Umgebung von Weickartshain oder im Grünberger Brunnental. Obligatorisch sind inzwischen auch die Ausstellungen bei den Konzerten des Mandolinenorchesters oder beim traditionellen „Herbstschmaus“ des Obst- und Gartenbauvereins in Weickartshain. Aber auch im Gießener Regierungspräsidium, im Laubacher Rathaus und im letzten Jahr im Grünberger Barfüßerkloster trat die Gruppe aktiv in Erscheinung.

Für das Jubiläumsjahr waren natürlich auch einige Aktionen geplant. Bei der für den Mai vorgesehenen Kulturwoche in Grünbergs Partnerstadt Condom sollten Malaktionen mit französischen und polnischen Teilnehmern stattfinden, im Juni hatte sich die Gruppe wieder für „Fluss mit Flair“ angemeldet und auch hier Aktionen mit Publikumsbeteiligung vorgesehen.

Jedoch mussten beide Vorhaben wegen der Corona-Pandemie verschoben werden.
Möglicherweise stattfinden kann der für Samstag, den 13. Juni eingeplante Maltag im Brunnental Grünberg, genau wie die beiden Aktionstage am 18. Und 19. Juli in der „Weickartshainer Schweiz“. Es besteht die Hoffnung, dass bis dahin die Vorgaben zum Kontaktverbot gelockert werden, zumal bei der weitläufigen landschaftlichen Umgebung die notwendigen Abstandsregelungen problemlos eingehalten werden können. Sollte es nicht möglich sein die Veranstaltungen durchzuführen, werden sie auf das nächste Jahr verschoben – dann eben 25 Jahre + 1!

Zum Jubiläum ist bereits ein 80seitiger reich bebilderter Katalog erschienen, der über die verschiedenen Aktivitäten der Malgruppe informiert und dem man anhand methodischer Beschreibungen einige Anregungen für das eigene künstlerische Schaffen entnehmen kann.

 

23.03.2020

 

29.02.2019

 

 

14.02.2020

 

14.02.2020

 

22.01.2020

 

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www.Giessener-Allgemeine.de und www.Giessener-Anzeiger.de

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